Wir als Kirchenkreis Soltau und in unseren Kirchengemeinden schützen Schutzbefohlene.
Wir wollen, dass die Kirchengemeinden ein sicherer Ort ist, wo Menschen respektvoll und gewaltfrei miteinander umgehen.
Mit dem vorliegenden Schutzkonzept zur Vermeidung sexualisierter Gewalt nimmt die Kirchengemeinde ihre Verantwortung sowohl für die Mitarbeiter*innen wie auch die Schutzbefohlenen im Kirchenkreis sowie in ihren Gruppen und Einrichtungen wahr und signalisiert damit ihre „Null-Toleranz-Grenze“.
Dem Schutzkonzept zur Vermeidung sexualisierter Gewalt liegen die Grundsätze für die Prävention, Intervention, Hilfe und Aufarbeitung in Fällen sexualisierter Gewalt in der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers in der Fassung vom 26. Januar 2021 zugrunde. Danach sind der Kirchenkreis und seine Kirchengemeinden, Regionen und Einrichtungen dazu angehalten, ein jeweiliges Schutzkonzept zu erstellen.
Das Schutzkonzept sieht vor, dass auf kirchengemeindlicher Ebene Schulungen zum Schutz vor sexualisierter Gewalt und zur Sensibilisierung für das Thema durchgeführt werden. Eine Risikoanalyse ist erstellt worden. Mit Mitarbeiter*innen, die unmittelbar mit Schutzbefohlenen in ihrer Arbeit in Kontakt stehen, wird gesprochen und mit ihnen ein Einvernehmen und Einverständnis zum Leitbild erzielt.
Das Thema sexualisierte Gewalt wirft häufig Fragen auf und kann verunsichern. Fachwissen und Selbstreflexion sind notwendige Voraussetzungen, um zu diesem Thema kompetent, sensibel und transparent handeln zu können.